Trans Slovenia: Über die Julischen Alpen nach Triest

Unterwegs mit Ihrer Sektion

Programm
Das sagen Mitreisende

Beschreibung

Dieses Angebot ist eine Sektionsreise und richtet sich nur an geschlossene DAV Sektionsgruppen!

  • Alpencross, 8 Tage
  • Landestypische Hotels und Gasthöfe
  • Durchquerung der Julischen Alpen
  • Von den Kärntner Seen über die Karawanken nach Triest
  • Imposante Felsengebilde im Triglav-Nationalpark
  • Aussichtsreiche Höhenzüge beidseitig der Soca
  • Traumhafte Trails entlang des Friedensweges
  • Finale in der Altstadt und im Hafen von Triest

Programm

Südliche Militärwege I:
Als erster Teil der Trilogie über die südlichen Militärwege der Ostalpen bieten wir den bei Mountainbikern weitestgehend unbekannten, aber nicht minder interessanten Abschnitt von den Kärntner Seen durch den westlichen Teil Sloweniens bis nach Triest am Mittelmeer an.
Dabei folgen wir nach der Überquerung der Karawanken und einem Abstecher in den Triglav-Nationalpark weitestgehend der berüchtigten Isonzo-Front des 1. Weltkrieges, ehe wir über dicht bewaldete Karsthochflächen und das mediterrane Weinanbaugebiet des Vipava-Tals die alte Hafenstadt Triest am Mittelmeer erreichen.
Der erste Teil der Route ist geprägt von den wilden und einsamen Julischen Alpen, in denen auch der tosende und durch seine unwirklich türkise Farbe berühmte Fluss Soca (ital. Isonzo) entspringt. Auf den Höhenrücken zu beiden Seiten seines unverbauten und durch wilde Schluchten geprägten Flusslaufes führen uns eindrucksvolle Militärwege, vorbei an beklemmenden Kriegs-Relikten, auf idealen MTB-Strecken nach Süden.
Das Hochgebirge wird abgelöst von dicht bewaldetem Hügelland, die Buchenwälder der ausgedehnten und einsamen Karst-Hochflächen des Trnovo-Plateaus spenden angenehmen Schatten und begleiten uns auf einsamen Schotterwegen in die mediterrane, stark an die Toskana erinnernde Landschaft des Vipava-Tals. Durch kleinräumige Weinberge und über von Zypressen gekrönte Hügelketten geht es, vorbei am weltberühmten Gestüt Lipica, direkt hinunter in die verträumte Altstadt und den malerischen Hafen der ehemaligen Habsburger-Stadt Triest.


1. Tag: Individuelle Anreise
Individuelle Anreise an den Ossiacher See bei Villach. Sie treffen Ihren Bikeguide und die Mit-Radler im Hotel, Bike-Check und Einweisung in die Tour. [–/–/A]

2. Tag: Villach – Kranjska Gora
Die erste Etappe beginnt mit der Auffahrt aus der Kärtner Seenplatte über die malerische Ruine der Festung Finkenstein auf den Hauptkamm der Karawanken. Bei der ehemaligen Anna-Hütte überqueren Sie die Grenze zu Slowenien, die wilden Felsberge der Julischen Alpen dominieren den Blick nach Süden. Eine rustikale und landschaftlich abwechslungsreiche Forststraßenabfahrt führt hinunter ins Sava-Tal, durch welches wir das aus dem Ski-Weltcup bekannten Wintersportort Kranjska Gora erreichend uns ein erstes Pivo (= Bier) schmecken lassen. [F/–/A]
ca. 50 km ↑1300 ↓1000 Hm

3. Tag: Kranjska Gora – Bovec
Auf der sog. „Russenstraße“, die im ersten Weltkrieg von russischen Kriegsgefangenen für Österreich-Ungarn gebaut wurde, überwinden wir den Julischen Hauptkamm. Vom 1611 Meter hohen Vršič-Paß läuft es auf der gut ausgebauten Serpentinenstraße flott hinunter, bis wir auf einem kurzem Abstecher mit kleiner Wanderung die Quelle der Soča erreichen, deren unverbauten Flusslauf wir in den nächsten Tagen immer wieder überqueren werden. Ein Zwischenstopp im sehenswerten Besucherzentrum des Triglav-Nationalparks unterbricht die weitere Abfahrt, ehe wir nach kurzem Gegenanstieg die ursprünglich aus den napoleonischen Kriegen stammende Festung Kluze erreichen. Zusammen mit der darüber liegenden Festung Hermann bildete sie im ersten Weltkrieg ein wichtiges Bollwerk gegen die anstürmenden italienischen Truppen. Im weiten Talkessel zu Füßen des mächtigen Gebirgsstocks des Kanin liegt das kleine Städtchen Bovec mit Ihrer Unterkunft. [F/–/A]
ca. 60 km ↑1300 ↓1500 Hm  

4. Tag: Bovec – Kobarid
Level 2:
Nach einer kleinen Runde durch das Freiluftmuseum am Hügel Ravelnik, Zentrum erbitterter Nahkämpfe in den Isonzo-Schlachten der Jahre 1915–18, erreichen wir über eine schwankende Hängebrücke das gegenüber liegende Ufer der unwirklich türkisfarbigen Soča, dem wir gemütlich ein gutes Stück flussabwärts folgen. Über die Ortschaft Žaga geht es dann im Schatten dichter Mischwälder auf einer angenehm ansteigenden Militärstraße hinauf auf den Höhenrücken des Berges Stol, von dem aus wir sowohl einen schönen Blick zurück auf die oberhalb von Bovec gelegenen Berge des Kanin und die Julischen Alpen als auch voraus auf das Talbecken von Kobarid haben. Eine kurze Querfahrt führt uns an den Beginn einer teilweise „rustikalen“ Militär-Schotterstraße, die in bilderbuchartigen Serpentinen durch die baumfreien Südhänge des Stol ins Tal hinabzieht, das uns dann gemütlich zu unserem Hotel in Kobarid, dem ehemaligen Karfreit, führt. [F/–/A]
ca. 60 km ↑1550 ↓1500 Hm  

5. Tag: Kobarid – Tolmin
Wir beginnen den Tag mit einem Besuch im höchst informativen und beeindruckenden 1. Weltkriegs-Museum, ehe wir uns in natura an die ehemalige Frontlinie des Berges Kolovrat begeben. Hierbei bringt uns eine  längere Asphaltauffahrt hinauf auf den Höhenrücken, über den jetzt die Grenze zu Italien verläuft. Auf diesem verläuft der Friedensweg (Sentiero della Pace / Pot Miru), der uns einerseits über größere Strecken vergnügliche Trail-Möglichkeiten bietet, aber andererseits auch durch Informationstafeln und Überreste ehemaliger Frontbefestigungen an dessen eigentliche Bedeutung erinnert. Die nachfolgende Schotterabfahrt unterbrechen wir noch für einen echt italienischen Cappuccino, ehe wir zurück über die Grenze nach Slowenien fahren und problemlos zur auf italienisch Isonzo genannten Soča und in den netten Ort Tolmin hinunter kurven. [F/–/A]
ca. 45 km ↑1350 ↓1700 Hm 

6. Tag: Tolmin – Vipava
Nachdem wir das Sočatal verlassen haben, wenden wir uns dem Karsthochland des Trnovski-Naturparks zu, dass wir über eine schmale, kurvige und kaum befahrene Asphaltstrasse und später eine angenehm ansteigende, schattige Schotterstraße erreichen. Es geht noch über einen kleinen Pass, ehe wir auf der Terrasse des einfachen Ausflugs­lokals Mala Lazna eine gemütliche Mittagspause einlegen. Der Weiterweg führt uns auf einer kurvenreichen Schotterpiste in leichtem Auf und Ab und in einem großem Bogen,  vorbei an Karsteinbrüchen, Dolinen und einer Eishöhle, durch die mit dichten Buchenwäldern bestandene Hochfläche. Auf einer  kleinen Asphaltstraße geht es dann zum Tagesabschluss flott hinunter an den Fuß des Nanos-Gebirges und im Talgrund hinaus bis in das verträumte Stadtchen Vipava, das uns mit seinem mediterranen Flair und den südlichen Temperaturen darauf aufmerksam macht, dass wir nun die Berge bereits hinter uns gelassen haben. [F/–/A]
ca. 70 km ↑1600 ↓1700 Hm 

7. Tag: Vipava – Triest
Unsere letzte Bike-Etappe ist geprägt von einer sehr stark an die Toskana erinnernden Hügellandschaft mit kleinräumigem Weinanbau, teilweise archaisch anmutendem Ackerbau und extensiver Viehwirtschaft. Unsere Route führt uns auf Schotterpisten und wenig befahrenen Nebenstraßen sehr abwechslungsreich durch kleine Trockentäler und über Zypressen-bestandene Hügel, durch kleine Dörfer und an einsamen Bauernhöfen vorbei, immer weiter durch dieses Anbaugebiet des bekannten Vinakras-Weins in Richtung Süden. Lipica, das bekannte Heimatgestüt der berühmten weißen Lipizzaner-Pferde, ist unsere letzte Station auf slowenischem Boden, ehe wir die Grenze nach Italien überqueren und nach einer großen Schleife die Tour direkt in der Altstadt von Triest beenden. Beim Abschlussabend im malerischen Hafen dieser ehemaligen Habsburger-Stadt werden wir uns dann in aller Ruhe und nicht ohne Stolz die Eindrücke, die wir auf dieser Tour durch den Westen Sloweniens, von den Hochgebirgen der Karnischen und Julischen Alpen bis ans Mittelmeer, noch einmal vergegenwärtigen.
ca. 60 km ↑800 ↓800 Hm 

8. Tag: Transfer zurück nach Villach
Ein gemütlicher Bus bringt uns zurück zu unserem Ausgangspunkt in Kärnten, wo wir uns von unseren Mit-Radlern und –Radlerinnen verabschieden und die individuelle Heimreise antreten. [F/–/–]


Die Etappen

1. Etappe: Faaker See – Kranjska Gora: 50 km, 1300 hm↑ 1000 hm↓
2. Etappe: Kranjska Gora – Bovec: 60 km, 1300 hm↑ 1500 hm↓
3. Etappe: Bovec – Kobarid: 60 km, 1550 hm↑ 1500 hm↓
4. Etappe: Kobarid – Tolmin: 45 km, 1350 hm↑ 1700 hm↓
5. Etappe: Tolmin – Vipava: 70 km, 1600 hm↑ 1700 hm↓
6. Etappe: Vipava – Triest: 60 km, 800 hm↑ 800 hm↓

Gesamt: 345 km, 8000 Hm↑ 8200 Hm

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • 6 x Übernachtung in guten Hotels und Gasthäusern
  • 1 x Übernachtung im Appartement
  • 7 x Halbpension
  • Täglicher Gepäcktransfer zur Unterkunft
  • Bustransfer inklusive Radtransport zurück zum Starthotel
  • Reiseleitung durch einen DAV Summit Club Bike-Guide

Bei uns außerdem enthalten

  • Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung

Teilnehmerzahl

12 Personen

Reisedokumente

Personalausweis oder Identitätskarte

Wichtiger Coronahinweis

Der DAV Summit Club und die Leistungsträger erbringen ihre Leistungen stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum Aufenthaltszeitpunkt vor Ort geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen. Aus diesem Grund kann es zu Corona bedingten angemessenen Nutzungsregelungen oder –beschränkungen bei der Inanspruchnahme der Leistungen kommen. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben für die von Ihnen besuchte Destination: Österreich und die Ausführungen des Auswärtigen Amtes Berlin.

Zusatzkosten

Mittagessen und Getränke
Seilbahnfahrt am Dreiländereck ca. € 16,-

Zusatzinformationen

Einzelzimmerzuschlag: € 160,–
Einzelzimmer nur begrenzt verfügbar
Keine EZ in Vipava

Unterbringung

Sie starten im komfortablen Hotel am Ossiacher See. Auf der Tour wohnen Sie in ausgewählten Drei- und Vier-Sterne-Hotels und einmal im Appartement. In Triest logieren Sie in einem wunderschön renovierten, kleinen Hotel inmitten der historischen Altstadt.

Anforderungen

Mittelschwerer Alpencross auf Schotterwegen und einfachen Trails. Gesundheit und Kondition für Strecken bis zu 70 km und 1400 hm im Aufstieg.

Technik:
^^°°°
Kondition:
^^°°°

Details

BuchungscodeRAMDAVLO
DAV-Mitglieder-Bonus:Da es sich um eine exklusive DAV Sektionsreise handelt, wurde Ihr DAV Mitgliederbonus bereits im Reisepreis berücksichtigt.
Zimmeraufpreis

Einzelzimmer nur begrenzt verfügbar
 

Termine